"Ich bin Ich" adults edition


Sie sind einzigartig! Seinen Sie stolz darauf!

Stellen sie sich vor, sie hätten quasi einen Freund oder eine Freundin als 24-Stunden Begleiter, der Schritt für Schritt mit ihnen geht. Der oder die ihr Lächeln am Morgen erwidert, sie motiviert aufzustehen und den Tag zu gestalten und ihnen hilft am Ende des Tages mit einem dankbaren Gefühl einzuschlafen. Bestimmt würden Sie bei der Auswahl dieser speziellen Begleitung einige Kriterien anwenden. Sie wählen bestimmt niemanden der ihnen Kraft kostet, sie bereits am Morgen mit schlechter Laune und Negativität belastet, jemanden den sie quasi noch zusätzlich durch den Tag bringen und bei Laune halten müssen.


Es liegt nahe, dass sie sich für eine Person entscheiden würden, die ihnen den Alltag erleichtert, sie in ihrem Wirken und Tun unterstützt, fördert und Mut macht und bei Bedarf ein Sparring Partner auf Augenhöhe ist. Sie motiviert weiter zu machen, wenn Sie zweifeln, ihnen aber auch mal gut zuredet eine Pause einzulegen, um Kraft zu tanken.


Wie schaut es im Vergleich dazu, mit dem Verhältnis und der Beziehung zu ihnen selbst aus? Den rund um die Uhr Partner haben wir alle – fiktiv ist er lediglich im außen. Unser bewusstes und unbewusstes Denken begleitet uns ständig. Mal lauter und wir nehmen es wahr, dann wieder leise – fast verdächtig leise könnte man sagen.


Mit dem was wir als „ICH oder SELBST“ bezeichnen sind wir unweigerlich 24 Stunden, 7 Tage die Woche, Jahr für Jahr verbunden. Der Wunsch nach Auszeit oder Trennung von uns selbst - reine Illusion. Wir erwachen täglich aufs Neue mit einen gewissen Selbstverständnis und manövrieren uns damit durch den Tag.


Wie bewusst sind wir uns, wenn es um unser so vertrautes SELBST geht? Welche Beziehung haben wir grundsätzlich zu unserm Selbst? Wie hat sich diese Beziehung im Laufe der Zeit verändert, oder in welchen Aspekten soll sie noch weiter wachsen? Welche Themen wollen wir nicht sehen, welche Ecken und Kanten beschreiben wir lieber rund als eckig und welches Wissen uns von selbst fehlt vielleicht überhaupt noch?


Wer nicht den Mut oder die Zeit findet sich mit sich selbst zu beschäftigen, der ist quasi im überwiegenden Anteil mit seinem Autopilot unterwegs. Das ist nicht per se schlecht, es hilft auch hin und wieder kraftsparend weiter zu kommen. Wichtig ist lediglich zu wissen auf welcher Basis dieser Autopilot funktioniert. Wenn das Programm “Gefälligkeit“ aktiv ist, dürfen Sie sich am Ende des Tages nicht wundern, weshalb sie manchmal ihre eigenen Dinge nicht weiter bringen.


Wer Wirkung und Einfluss auf sein Leben haben will, wird sich der Selbstverantwortung einer Reflexion und Auseinandersetzung mit sich selbst nicht entziehen können. Je besser man sich selbst kennt, je klarer und schärfer der Blick nach innen ist, umso leichter und effektiver und konfliktfreier sind Handlungen und Entscheidungen. Welcher Zugang passend ist, das hängt von eigenen Präferenzen, zeitlichen Ressourcen oder manchmal auch von äußeren Notwendigkeiten ab.


Coaching stellt eine Möglichkeit dar, in einem definierten Rahmen Aspekte ihres Selbst besser zu verstehen. Das Setting ist dabei immer jenes, dass ein Anliegen in einer Stunde bearbeitet wird. Die Reflexionsfragen oder Aufstellungssettings ermöglichen neue Blicke und Erkenntnisse. Anliegen, Ziel und Lösung sind nicht vordefiniert sondern entwickelt sich im Setting.

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